Passivhaus aus Holz: maximale Energieeinsparung
Das Passivhaus ist der Maßstab für energieeffizientes Bauen. In Holzbauweise vereint es höchste Behaglichkeit, minimale Heizkosten und ein gesundes Raumklima.
Ein Passivhaus kommt nahezu ohne aktive Heizung aus: Der Heizwärmebedarf liegt bei höchstens 15 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Möglich machen das eine sehr gute Dämmung, eine luftdichte Hülle und eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung. In Holzbauweise erfüllt es meist den KfW-40-Standard und ist mit QNG oft maximal förderfähig.
Wie funktioniert das Passivhaus-Prinzip?
Ein Passivhaus deckt seinen geringen Wärmebedarf überwiegend aus passiven Quellen: Sonneneinstrahlung durch große, nach Süden orientierte Fenster, Abwärme von Bewohnern und Geräten sowie die Wärmerückgewinnung aus der Abluft. Vier Bausteine sind entscheidend: eine durchgehend sehr gute Wärmedämmung, eine konsequent luftdichte Gebäudehülle, der Verzicht auf Wärmebrücken und eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. So bleibt die warme Innenluft im Haus, während gleichzeitig immer frische, gefilterte Luft nachströmt.
Welche Kennwerte muss ein Passivhaus erfüllen?
Das zentrale Kriterium ist der Heizwärmebedarf von höchstens 15 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Hinzu kommen Anforderungen an die Luftdichtheit der Gebäudehülle und an den gesamten Primärenergiebedarf. Diese Werte liegen weit unterhalb eines konventionellen Neubaus und sorgen für dauerhaft niedrige Energiekosten – ein wichtiger Vorteil angesichts schwankender Energiepreise.
Warum ist Holz für das Passivhaus ideal?
Holz besitzt von Natur aus hervorragende Dämmeigenschaften. Die hoch gedämmten Wandaufbauten der Holz-Fertigbauweise erreichen exzellente U-Werte bei vergleichsweise schlanker Wandstärke – das bringt mehr nutzbare Wohnfläche. Der hohe Vorfertigungsgrad in der Halle sichert zudem die für ein Passivhaus unverzichtbare Luftdichtheit in gleichbleibend hoher Qualität. Der diffusionsoffene Wandaufbau sorgt parallel für ein angenehmes, gesundes Raumklima. Mehr dazu finden Sie auf der Seite Materialien & Qualität.
Passivhaus und Förderung kombinieren
Ein Passivhaus erfüllt in der Regel mühelos den KfW-40- Standard. In Verbindung mit dem QNG-Siegel ist damit die höchste Förderstufe erreichbar: Ein Förderkredit bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit kann je nach Programm, QNG, Projekt und verfügbarer Förderung relevant sein. Konditionen und Zinssätze ändern sich und werden projektbezogen geprüft. Die etwas höheren Baukosten werden so über die niedrigen Betriebskosten und die Förderung relativiert. Alle Details bündelt unser Förder-Guide 2026.
| Standard | Energiebedarf | Förderung 2026 |
|---|---|---|
| Passivhaus | Heizwärmebedarf ≤ 15 kWh/m²a | über KfW 40 / QNG kombinierbar |
| KfW 40 | ca. 40 % des Referenzgebäudes | Förderkredit bis 150.000 € je Wohneinheit, projektbezogen |
| KfW 55 | ca. 55 % des Referenzgebäudes | programmabhängig, befristet |
Häufige Fragen zum Passivhaus
Was ist ein Passivhaus?
Wie hoch ist der Heizwärmebedarf eines Passivhauses?
Eignet sich Holz für ein Passivhaus?
Lässt sich ein Passivhaus mit KfW-Förderung kombinieren?
Was kostet ein Passivhaus aus Holz?
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